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Eintrag vom 26.01.2006:
Heute stand Laufbandtraining auf dem Programm. Das selbstgesteckte Ziel lag bei 10 km unter 50 Minuten. Jeder kann sich selbst ausrechnen, dass das eine Zeit von 5:00 min/km bedeutet - und das 10 mal in folge.

In "jungen" Jahren, so um die 20, da war das absolut kein Problem. Im Handball-Training war es nicht selten, dass ich die 5 km-Runde auf der Bausch mit einem 4-Minuten-Schnitt, also um die 20 Min. schaffen konnte. Aber das ist 15 Jahre her und damit Schnee von gestern, um in der Jahreszeit zu bleiben.

In der Regel versuche ich auf dem Laufband langsam anzufangen. So gemütliche 8 km/h (7:30 min/km) um sich einzulaufen. Auf dem Band kann man das schön steuern. Aber, jeder kann sich ausrechnen, dass man, wenn man so ne zeitlang läuft, danach 'ne Menge "Schippen" drauf packen muss, um den Schnitt auf 12 km/h zu erhöhen. Ergo, hab ich direkt mal mit 10,5 km/h losgelegt. Ruckzuck war ich warm - könnt ihr mir glauben. Nach 1000 m Metern hab ich dann stetig das Tempo erhöht. Bis hin zu 14 km/h (4:17).

Ein bischen Sorgen machte mir der Puls, der schon nach 15 Minuten bei 180 Schlägen anzeigte. Das war auf jeden Fall über der anaeroben Stoffwechsel-Schwelle. "Wie lange machen das die paar Muskeln die ich hab mit?" fragte ich mich die ganze Zeit. Laktat kann einem ganz schön den Spass verderben ...

Nach 25 Minuten lag ich bei etwas mehr als 5200 Metern, hatte mir also einen kleinen Vorsprung rausgelaufen und konnte das Tempo wieder etwas runterschrauben. Langsam aber sicher senkte ich es bis hin zu 12 km/h, was ja genau dem Schnitt entsprach. Dass der Puls zwischendurch an die 195er Grenze kam hab ich in Kauf genommen - ich werd ja nicht gleich vom Laufband fallen.

Die letzten 1000 Meter konnte ich das Tempo weiter senken und am Ende Stand die neue Bestzeit von 49:29 min !!! Juhuuu. <Sektkorken knallen lass ...>

Schnitt: 4:57 - war aber ganz schön heftig ... jetzt hab ich "dicke" Beine und verordne mir ne Pause bis mindestens Sonntag.