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Deutschlandstaffel comes to Town!!!!
Am 22. Juli machten sich einige unverbesserliche in Wuppertal auf, um einen Staffelstab mehr als 3000 Kilometer durch Deutschland zu tragen. Meter für Meter, von Stadt zu Stadt und Bundesland zu Bundesland. Bremen, Hamburg, Rostock, Berlin, Hoyerswerda, Bayreuth, Ulm, Speyer, Saarbrücken, Trier. Nicht gerade auf direktem Weg aber dennoch stetig und ununterbrochen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.
Freitag Abend, 22:20, Der ‚güldene’ Staffelstab wird von Marco Pelzer bis zu Porta getragen. Und meine Wenigkeit darf ihn entgegennehmen und ihm Trier zeigen. Es ist dunkel und die Profi-Fotografin hat erst in letzter Minute abgesagt, so dass die Bilder auf www.deutschlandstaffel.de leider nur mit einer hgw DigiCam gemacht werden konnten. Ich denke sie hat das nur extra gemacht. Werd sie wohl auf Schadenersatz verklagen. Das wird teuer und kostet alles extra. Nach ’ner kurzen Tour durch Trier mach ich mich dann um kurz nach 11 auf den Weg zum Übergabepunkt nach Ehrang. Am Bahnübergang wartet schon der nchste der dann die noch unangenehmere Aufgabe hat, den Stab auf dem Kylltalrad weg nach Kordel zu bringen. Dunkel, kalt, regnerisch und Wildschweine haben ihren Namen nicht umsonst. Ausserdem erinnere ich an den Bericht vom 23.07. ...
Es kommt mir vor als ob die Paulinstrasse gesperrt ist, kein Auto, ich hab grüne Welle. Noch ist es trocken. Der Zeitplan sieht ne knappe Stunde für das kurze, knapp 8 Kilometer lange Teilstück vor. Sollte zu schaffen sein. Herzogenbuscher Strasse, Loebstrasse, Pfalzeler Brücke – bis hierhin keine besonderen Vorkommnisse. Der Stab liegt gut in der Hand, wenn der erzählen könnte, was er in den letzten Tagen alles erlebt und gesehen hat ... Am Mäusheckerweg fängt wes an zu regnen. Aber ich hab ja nicht mehr weit. Noch knappe 15 Minuten. An der Hafenstrasse hört es schon wieder auf. Die Ehrangerstrasse geht leicht berg ab. Ich bin gute 10 Minuten vor der geplanten Zeit.
Die Übergabe ist weniger spektakulär als vor der Porta. Joachim Berg übernimmt, ein kurzes Palaver und dann macht sich Joachim auf und verschwindet im Dunkel. – Tschüß „Güldener“ ... |