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Eintrag vom 12.09.2006:
Dienstag Morgen, 6:45, der Morgen graut - mir auch. Es ist frisch, aber schon in wenigen Stunden wird es sommerlich warm werden. In der Provence ist immernoch Sommer und richtig geregnet hat es seit Mai nicht mehr.

Noch vor dem Frühstück wollen Dagmar und Ich ein paar Meter durch die Altstadt von Manosque laufen. Unsere Unterkunft liegt etwas ausserhalb und so schlängeln wir uns Ecke um Ecke in Richtung Altstadt.

Die Stadt erwacht so langsam. Aus den Boulangerien strömt der Duft von frischem Baguette, die ersten Läden öffnen und die Besitzer grüßen mit einem freundlichen "Bonjour". Die Stadtreinigung ist fast an jeder zweiten Ecke anzutreffen. Sie spritzen die Strassen mit mit Lavendel parfümiertem Wasser ab. Wär auch noch ne Idee für Trier: riecht gut und beruhigt ...

Manosque ist sehr verwinkelt und hat viele kleine malerische Gäßchen, durch die an manchen Stellen kein Auto passt. Der passende Kontrast sind die vielen großzügigen Plätze mit alten Plantanen, an denen Café-Besitzer jetzt ihre Stühle und Tische für den Tag aufstellen. Erste Schulkinder machen sich auf den Weg in die Schule und wir uns zurück zur Unterkunft wo wir nach 55 Minuten und geschätzten 8 km ankommen ...