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Eintrag vom 24.05.2006:
Nach dem doch recht erfolgreichen Alternativtraining am vergangenen Sonntag (Rheinlandmeisterschaften im Team-Wettbewerb Badminton) mit 10 Wettkampfspielen über 8 Stunden - nicht ohne Blessuren - stand heute mal wieder eine Laufeinheit auf dem Programm.

Eigentlich wollte ich ja nur die kleine Zerrung in der Wade "rauslaufen", aber es lief erstaunlich gut und so überleg ich, ob ich am Wochenende einen weiteren Wettkampf laufen werde.

Aber der Reihe nach. Es ist viertel nach sieben, die Sonne von Wolken bedeckt und ein starker kühler Wind bläst von Westen, wo es ja bekanntlich nichts Neues gibt. Ich mach mich auf den Weg, vorbei am Biewerer Sportplatz. Auf der neuen Brücke sieht man jetzt schon konkret was es einmal werden soll. Die Trasse der Umgehungsstrasse reicht jetzt fast ununterbrochen von der neuen Brücke am Ortseingang von Biewer bis hin zum Tunnel am Bahndamm in Pfalzel.

Wie bestellt rollt ein Regionalexpress über die Eisenbahnbrücke. Es geht weiter ein kurzes Stück durch die Metternichstrasse, dann durch den kleinen Tunnel, vorbei am Klärwerk und dann zurück Richtung Grüneberg und alte Betonbrücke.

Hinter Papier-Ehm brennt es – zwei Europaletten stehen in Flammen. Warum weiß keiner, vielleicht ist es den Anwohnern doch etwas zu kühl geworden. Jedenfalls stehen zwei Männer dabei und haben das unter Kontrolle.

Es geht über die alte Betonbrücke, dann vorbei am Nells-Park-Hotel, unter der Autobahn durch und dann Richtung Ratio-Ruine. Hier kommt mir ein Wachmann mit neongelber Weste entgegen. Er treibt zwei junge Kerle vor sich her, die wohl im Ratio, oder von dem was davon übrig ist, ein Gelage feiern wollten. Jeder von beiden schleppt ein paar Falschen „Bit-Sun“ – die beiden müssen sich jetzt wohl ein anderes Plätzchen suchen ...

In Zur Lauben ist absolut tote Hose, hier holt man sich heute eher nen Schnupfen als nen Sonnenbrand ...

Der Rückweg geht rasend schnell – dank Rückenwind. Der Radweg zurück nach Biewer ist jetzt schon 1,50 m hoch verschüttet und die Radfahrer werden gebeten, den Umweg über die Brücke am Sportplatz zu machen. Bei 1:16:50 h bleibt die Uhr stehen, das ergibt dann für die 12,6 km einen Schnitt von 6:05 min/km – Gemütlich eben ...