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Bereits mitte der Woche stand das Programm für heute fest: Dagmars Trainingsplan sah einen langen, langsamen,
zweistündigen Lauf vor. Langsam heißt, zwischen 7 und 8 Minuten pro Kilometer. Um da auf eine Zeit von zwei Stunden zu kommen, müssen das schon zwischen 15 und 17 Kilometetern sein.
Geplant hatten wir etwas mehr als 16 km. Am Anfang standen auf dem Weg durch das Litzelholz den Berg hinauf, vorbei am Biewerer Kapellchen etwa 90 Höhenmeter, was uns bei nur 2 Grad und eisigem Wind ziemlich schnell auf "Betriebstemperatur" brachte. Nach 3,5 km waren wir dann auf dem Parkplatz auf der Bausch, von dem aus wir auf die kleinen Runden im vergangenen Herbst starteten. Hier oben haben in den letzten Wochen die Holzfäller ziemlich gewütet. Alles kahl, oder positiv ausgedrückt: hier ist eine helle Lichtung entstanden :-).
Vom Parkplatz aus, den viele Spaziergänger als Ausgangspunkt für ihren sonntäglichen Verdauungsspaziergang benutzen, sind es dann etwa 1,5 km bis rüber zur A64 (Trierer Hafen/Luxemburg) und von da aus noch etwa 800 Meter bis zur "dicken Buche" oder auch Eifelkreuz genannt. Allerdings bauten wir hier einen kleinen Schlenker ein. Die Zeit bis bis zur "dicken Buche" hierhin war ziemlich genau 54 Minuten für 7200 Meter (Schnitt: 7:30 min/km). Irgendwie klingt 7200 Meter weniger als 7,2 Kilometer - oder?
Nach ein paar weiteren Höhenmetern erreichten wir den höchsten Punkt der Strecke. Weit hinten im Biewertal konnten wir winzig klein die Biewerbachtalbrücke sehen, unter der wir irgenwannd später nochmal drunter durch laufen mussten. Aber jetzt konnten wir uns erst einmal auf fast 2,5 km bergab erholen, ehe es wieder in einer Schleife zurück zur Bausch ging und über's Kapellchen zurück nach Biewer.
Nach 16,3 km und 1:59:09 h (Schnitt: 7:18 min/km) war alles vorbei - völlig unspektakulär. Ausser Wald und Bäume gab's nicht viel zu sehen; geschweige denn zu erzählen ;-) . - - - - - - - - - - - - - - - - - - Lo 0:58 In 0:59 Hi 0:01Avg 139 kcal 1520 |